Schmerzbehandlung Mainz

In der Praxis für Schmerzbehandlung Mainz von Dr. med. Peter Leithoff stehen Ihre Gesundheit und Lebensqualität im Mittelpunkt. Wir bieten Ihnen individuelle und ganzheitliche Ansätze, um akute und chronische Schmerzen effektiv zu behandeln.

Unsere Schwerpunkte umfassen:

  • Ärztliche Osteopathie Mainz: Ganzheitliche Diagnostik und Behandlung für optimale Beweglichkeit und Schmerzlinderung.
  • Neuro-Akupunktur Mainz: Wissenschaftlich fundierte Akupunktur, die gezielt Schmerzen reduziert und Heilungsprozesse aktiviert.
  • Chirotherapie Mainz: Manuelle Medizin für die Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke und der Wirbelsäule.
  • Hormonberatung Mainz: Unterstützung bei hormonell bedingten Beschwerden, wie Migräne, Erschöpfung oder PMS.
  • CMD Therapie Mainz: Spezialisierte Behandlung von Kiefergelenksstörungen und Zähneknirschen.

Als Privatpraxis für Schmerztherapie in Mainz bieten wir maßgeschneiderte Behandlungspläne für Privatversicherte und Selbstzahler. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und innovativen Methoden.

Ihr Weg zu einem schmerzfreien Leben beginnt hier!

Schmerzbehandlung Mainz

Herzlich willkommen in unserer Praxis für multimodale Schmerzbehandlung


Unsere Aufgabe ist, Schmerzen schnell und nachhaltig zu lindern und dabei möglichst schonende, evidenzorientierte Verfahren einzusetzen. Dazu gehört eine systematische Ursachenanalyse mit kompletter körperlicher Untersuchung, funktionellen Tests und gezielter Laborabklärung. Haltung, Gangbild, berufliche Belastungen und psychosoziale Faktoren werden in die Diagnostik einbezogen.

Unser Behandlungsansatz  
Wir arbeiten multimodal und individuell. Häufige Bausteine sind Osteopathie, Neuro‑Akupunktur mit Nadeln oder Laser und bei ausgewählten Fällen bioidentische Hormontherapie. Hormontherapie kommt nur dann zum Einsatz, wenn Anamnese, Befund und Labor einen relevanten hormonellen Beitrag zu den Schmerzen nahelegen. Schmerzmittel können ergänzend verordnet werden, sind aber selten alleinige Therapie.

Warum wir Hormone in die Schmerzbehandlung einbeziehen  
Hormone beeinflussen Muskeltonus, Schlafqualität und zentrale Schmerzverarbeitung. Bei nachgewiesenen Dysbalancen kann ein gezielter, ärztlich überwachter hormoneller Ausgleich die Muskelentspannung fördern, nächtliche Fehlbelastungen reduzieren und so den Therapieerfolg beschleunigen.

Sicherheit und Qualität  
Alle Behandlungen erfolgen ärztlich begleitet. Wir verwenden sterile Einmalnadeln, arbeiten nach strengen Hygienestandards und dokumentieren Befunde sowie Therapieverlauf. Zu jeder Hormontherapie gehört eine ausführliche Aufklärung und regelmäßige Laborkontrollen.

Organisation und Abrechnung  
Unsere Praxis behandelt Privatversicherte und Selbstzahler. Für gesetzlich Versicherte stellen wir auf Wunsch die erforderlichen Unterlagen für eine mögliche Kostenbeteiligung bei Osteopathie bereit. Für eine Behandlung benötigen Sie keine Überweisung. Termine können telefonisch oder online vereinbart werden.

Erstkontakt  
Vereinbaren Sie eine Erstberatung zur Abklärung Ihrer Beschwerden. Wir besprechen Befunde, mögliche Untersuchungen und einen individuellen Therapieplan.


Praxisadresse: 

Praxis für Schmerzbehandlung,  Dr. med. Peter Leithoff

Haifa-Allee 2, Haus C.    55128 Mainz-Bretzenheim  

Gegenüber dem Gutenberg-Center. Einfahrt direkt hinter McDonald´s  

Eigene Parkplätze   Klimatisierte Räume    1. OG (ohne Fahrstuhl)


Haben Sie Fragen?

Schreiben Sie uns bitte über das Kontaktformular oder rufen Sie uns einfach an: 

Telefonzeiten:

Mo / Mi / Do:   8:00 – 13:00  &  14:00 – 17:30 Uhr.      Di:  8:00 - 12:00 Uhr. 

Freitags geschlossen

Behandlungszeiten:                                             

wie oben und nach Vereinbarung


 


 

Häufige Beschwerden, die wir behandeln

Schmerzen und Funktionsstörungen
  • Beschwerden an Gelenken und der Wirbelsäule
  • Arthrose-Schmerzen und Gelenkblockierungen
  • Bandscheibenbedingte Schmerzen 
  • Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Schmerzen in Füßen und Händen
Spezielle Schmerzarten
  • Kopfschmerzen aller Art und Migräne
  • Fibromyalgie (Ganzkörperschmerz)
  • Tennisarm, Golferarm
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schiefes Becken, Beckenverdrehungen, ungleiche Beinlängen
  • Neuralgien (z. B. Trigeminusneuralgie); eingeklemmter Nerv
  • Schmerzen nach der Akutphase einer Gürtelrose
  • Zähneknirschen und Kiefergelenksstörungen (CMD)
  • Narbenspannungen
Weitere Beschwerden
  • Schwindel
  • Reizmagen, Reizdarm, Reflux, Reizblase
  • Hormonelle Beschwerden:             PMS und Regelstörungen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, Haarverlust, vermehrtes Schwitzen, Schlafstörungen, weniger Libido
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörungen und Erschöpfung
  • Post Covid Symptome



 

Dr. med. Peter Leithoff


Dr. med. Peter Leithoff wurde 1956 in Stockholm, Schweden, geboren und verbrachte dort seine Kindheit und Jugend. Nach einem Magister-Abschluss in Philosophie und Wissenschaftsgeschichte an der Universität Uppsala zog es ihn nach Köln, wo er ein Musikstudium an der Musikhochschule Köln erfolgreich abschloss.


Seine berufliche Laufbahn im medizinischen Bereich begann 1986 mit einem Medizinstudium an der Universität Köln, das er mit der ärztlichen Approbation und Promotion im Jahr 1992 abschloss. Seine Dissertation galt der Fragestellung, ob die psychosomatische Medizin von Thure von Uexküll als ein Paradigmenwechsel im Sinne von Thomas Kuhn zu werten ist.


Qualifikationen und Spezialisierungen

Facharzt für Allgemeinmedizin

Zusatzbezeichnungen in Akupunktur, Chirotherapie/Manuelle Medizin und Psychotherapie

D.O.M. (Diplom Osteopathische Medizin) über die DGOM

Zugelassener ärztlicher Psychotherapeut mit tiefenpsychologisch fundierter Ausrichtung

Weiterbildung in Lösungsorientierter Kurzpsychotherapie bei Steve de Shazer (in USA und in Deutschland)

Weiterbildung in bioidentischer Hormonanalyse und Hormontherapie

Dr. Leithoff hat zudem eine eigene Akupunkturmethode entwickelt – die Neuro-Akupunktur. Diese systematische, auf Nervenreaktionen basierende Technik baut auf die schulmedizinisch orientierte Akupunktur von Dr. Felix Mann, in dessen Praxis in London er hospitiert hat.


Dr. Leithoff lebt mit seiner Ehefrau Yvonne und den Söhnen Valentin und Raphael in Mainz. Aus einer früheren Ehe stammen die  Kinder Julian, Clara und Leon.

 

Praxis­mitarbeiterinnen

Unser engagiertes Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf und steht Ihnen bei allen Fragen rund um Ihre Behandlung kompetent und herzlich zur Seite. Ob Organisation, Beratung oder Praxisverwaltung – wir sind für Sie da!

Yvonne Leithoff

Beratung und Organisation

Gabi Gruber

Beratung und Praxisverwaltung

Renate Werner

Beratung und Praxisverwaltung

 

Unsere Leistungen

In unserer Mainzer Privatarztpraxis werden die Patienten besonders häufig mit diesen Therapieansätzen behandelt:     

ärztliche Osteopathie

Ärztliche Osteopathie

- mehr erfahren -

Osteopathische Behandlung als Ergänzung zur Schulmedizin – Ursachenforschung und individuelle Therapie



1. Was ist Osteopathie und ersetzt sie die Schulmedizin? 

Osteopathie ist ein manuell‑therapeutischer Ansatz zur Erkennung und Behandlung funktioneller Störungen. Sie ergänzt die Schulmedizin, ersetzt sie aber nicht. Dr. Leithoff ist Facharzt für Allgemeinmedizin, seit über 30 Jahren ausschließlich Schmerztherapeut und kombiniert Osteopathie ohnehin immer mit Neuro-Akupunktur (mit Nadeln oder Laser) und häufig  auch mit Bioidentischer Hormontherapie. Als ärztlicher Psychotherapeut kennt er die Bedeutung von psychischen Belastungen. Das und vieles mehr muss in die Ursachenforschung miteinbezogen werden. 


2. Wobei kann Osteopathie helfen? 

Häufige Indikationen sind Rückenschmerzen, Nacken‑/HWS‑Beschwerden, ISG‑Blockaden, Kopfschmerzen/Migräne, Schulter‑ und Gelenkschmerzen, funktionelle Verdauungsbeschwerden und chronische Schmerzsyndrome.


3. Wie läuft ein Ersttermin ab und wie lange dauert er? 

Der Ersttermin dauert in der Regel 30 bis 40 Minuten: ausführliche Anamnese, funktionelle Untersuchung, Besprechung der festgestellten Befunde und Ursachen für die Schmerzen, dann erste Behandlungsschritte, in der Regel kombinirt mit der Neuro-Akupunktur mit Nadeln oder Laser. 


4. Tut die Behandlung weh und gibt es Nebenwirkungen? 

Die Techniken sind überwiegend sanft. Kurzfristig können leichte Nachschmerzen, Müdigkeit oder Muskelkater auftreten; diese klingen meist innerhalb von 24–72 Stunden ab.


5. Wie viele Sitzungen werden normalerweise benötigt? 

Das ist individuell: akute Beschwerden oft 1–2 Sitzungen, chronische oder komplexe Fälle 2-4 Sitzungen. Dieses überdurchschnittlich hohe Tempo setzt voraus, dass die Grundursachen gefunden und behandelbar sind. In der Regel geht es um eine Kombination von verschiedenen Verfahren, wovon Osteopathie nur eins ist.


6. Welche Techniken wenden Sie an? 

Wir nutzen ein Spektrum manueller Verfahren: parietale (Gelenk/Muskulatur), viszerale (Organe), craniosacrale und myofasziale Techniken sowie gezielte Mobilisationen und funktionelle Tests. Dr. Leithoff hat eigene Techniken entwickelt, um Störungen von Muskeln und anderen Weichteilen durch Lösung von dazugehörigen Knochenverspannungen zu beseitigen. 


7. Gibt es Kontraindikationen?  

Ja. Akute Infektionen, frische Frakturen, bestimmte unklare neurologische oder onkologische Befunde sind Kontraindikationen. Vor jeder Behandlung erfolgt eine gründliche Abklärung; wenn nötig, verweisen wir an Fachkollegen.


8. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? 

Als privatärztliche Praxis rechnen wir nach GOÄ ab. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten meistens die Kosten. Gesetzlich Versicherte kommen zu uns als Selbstzahler und bekommen von den meisten Kassen einen Zuschuss (meistens 30 bis 60 Euro pro Termin); wir informieren Sie gern unverbindlich. Die von den gesetzlichen Krankenkassen dafür geforderte Osteopathie-Empfehlung stellen wir für Sie aus. 


9.Wie hängt Osteopathie mit anderen Therapien zusammen? 

Osteopathie ist in dieser Praxis immer Teil eines multimodalen Konzepts: Neuro-Akupunktur, Hormondiagnostik, Schuheinlagen, Schlafoptimierung und Stressreduktion (sofern machbar) und wenn nötig medikamentöse Therapie werden sehr oft mit der Osteopathie kombiniert. Das macht die Therapie nicht umfassender sondern vereinfacht und verkürzt die Therapie.


10. Ist Osteopathie wissenschaftlich belegt? 

Für bestimmte Indikationen gibt es positive Studien; die Evidenz variiert je nach Beschwerdebild. Wir arbeiten evidenzbasiert, erklären die Erwartungen offen und beginnen nur, wenn ein realistischer Erfolg wahrscheinlich ist. Es gibt ausserdem nicht "die Osteopathie." Genauso ist die medizinische Qualifikation unter "Osteopathen" sehr variabel.


11. Kann ich während der Schwangerschaft oder als Kind behandelt werden? 

Ja, mit angepassten Techniken. Mindestalter für eine Behandlung von Dr. Leithoff ist 2 Jahre.


12. Welche osteopathische Qualifikation hat Dr. Leithoff

Dr. Leithoff behandelt Schmerzen am Bewegungsapparat sowie generell funktionelle Störungen seit über 30 Jahren mit manuellen Techniken. Er hat die ärztliche Zusatzbezeichnung "Chirotherapie" sowie das "Diplom Osteopathische Medizin" (D.O.M.) von der Ärztegesellschaft D.G.O.M.  (Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin) erworben. Er nimmt an jährlichen Weiterbildungen in ärztlicher Osteopathie teil. 






Andrew Taylor Still

Andrew Taylor Still (1838 - 1917), USA. Begründer der ärztlichen Osteopathie.


Ein Hauptanliegen war ihm, dass Ärzte durch eine osteopathische Zusatzausbildung ihre manuelle Untersuchungstechnik verbesserten.


Auch heute kann ein amerikanischer Arzt in osteopathischen Hochschulen die Zusatzqualifikation D.O. (Doctor of Osteopathy) erwerben.


Diese Qualifikation hat Dr. Leithoff über die DGOM in Deutschland erworben.

Neuro-Akupunktur

Neuro-Akupunktur

- mehr erfahren -

Neuro-Akupunktur mit Nadeln oder Laser auf physiologischer Grundlage


1. Was ist Neuro‑Akupunktur?  
Neuro‑Akupunktur ist eine moderne Form der Akupunktur, die mit Nadeln oder Laser gezielte Nervenreize setzt, um körpereigene Schmerz‑ und Reparaturmechanismen zu aktivieren. Die Methode arbeitet auf Basis von Anatomie und Schmerzphysiologie.

2. Worin unterscheidet sich diese Methode von klassischer TCM Akupunktur?  
Anders als die traditionelle Meridianlehre orientiert sich unsere Methode an neurophysiologischen Prinzipien, funktionellen Störungen und messbaren Reaktionen. Punktwahl, Reizstärke und Ablauf sind wissenschaftlich begründet und mit der Schulmedizin kompatibel.

3. Für welche Beschwerden ist Neuro‑Akupunktur geeignet?  
Hauptindikationen sind akute und chronische Schmerzen, muskulär funktionelle Störungen, neuropathische Beschwerden, Migräne und Bewegungseinschränkungen. In unserer Praxis wird die Behandlung fast immer mit Osteopathie und häufig auch mit anderen Mapßnahmen kombiniert.

4. Wie wirkt Neuro‑Akupunktur physiologisch?  
Nadel oder Laser erzeugen einen gezielten Nervenreiz und eine minimale Gewebeantwort. Das Nervensystem startet daraufhin Abwehr‑ und Reparaturprozesse, die gleichzeitig die ursprünglichen Schmerzen lindern.

5. Wie läuft eine Behandlungssitzung ab?  
Nach Anamnese und kurzer Untersuchung werden dünne Nadeln punktgenau gesetzt oder Laser appliziert. Die Nadeln verbleiben meist nur kurz; die Wirkung wird sofort überprüft, sodass mehrere Regionen in einer Sitzung behandelt werden können.

6. Tut die Behandlung weh und ist Laser eine Alternative?  
Die Nadelung ist in der Regel weniger schmerzhaft als herkömmliche Akupunktur, da weniger und dünnere Nadeln verwendet werden. Laser‑Akupunktur ist schmerzfrei und eine gute Alternative bei Berührungsangst.

7. Wie viele Sitzungen sind normalerweise nötig?  
Viele Patientinnen und Patienten spüren sofortige Effekte; in der Regel genügen 1–3  Sitzungen. Die genaue Anzahl richtet sich nach Beschwerdebild und individueller Reaktion.

8. Welche Nebenwirkungen und Risiken gibt es?  
Selten treten nur leichte, vorübergehende Reaktionen wie Rötung, kleine Blutergüsse oder kurzzeitige Müdigkeit auf. Schwerwiegende Komplikationen sind extrem selten. Wir arbeiten mit sterilen Einmalnadeln und strengen Hygienestandards.

9. Gibt es Kontraindikationen?  
Vorsicht ist geboten bei ausgeprägten Blutgerinnungsstörungen, aktiven Infektionen, bestimmten Hauterkrankungen und in speziellen Fällen mit implantierten medizinischen Geräten. Akute Notfälle werden zunächst ärztlich abgeklärt.

10. Wie bereite ich mich vor und was ist nach der Behandlung zu beachten?  
Tragen Sie bequeme Kleidung und bringen Sie aktuelle Befunde sowie eine Medikamentenliste mit. Nach der Sitzung empfehlen wir leichte Schonung; bei ungewöhnlichen Reaktionen kontaktieren Sie bitte die Praxis.

11. Kann Neuro‑Akupunktur mit Osteopathie und anderen Therapien kombiniert werden?  
Ja. In unserer Praxis wird Neuro‑Akupunktur routiniert mit Osteopathie und anderen Verfahren und Hilfsmitteln kombiniert und koordiniert, um bestmögliche und zügige Ergebnisse zu erzielen.

12. Dauer, Kosten, Terminvereinbarung  
Ein Termin dauert 30 bis 40 Minuten. Die Kosten werden von uns als Privatarztpraxis nach der GOÄ abgerechnet. Privatpatienten können meistens mit einer vollen Erstattung rechnen, gesetzlich versicherte Selbstzahler bekommen nur für die Osteopathie von den meisten Kassen einen Zuschuss. Termine bekommen Sie telefonisch oder über diese Website bzw. direkt über Doctolib.
Felix Mann

Dr. Felix Mann (1931 - 2014)


Durch Dr. Felix Mann kam die chinesische Akupunktur nach Europa. Er stellte aber bald die Existenz von Akupunkturpunkten und Meridianen in Frage und entwickelte seine eher wissenschaftliche "Mikroakupunktur"


Dr. Leithoff lernte diese Methode in der Praxis von Felix Mann in London und entwickelte daraus seine eigene Methode: Neuro-Akupunktur.

Hormonberatung Mainz

Hormonbestimmung und -therapie

- mehr erfahren -

Bioidentische Hormontherapie im multimodalen Schmerzkonzept — warum Hormone bei chronischen Schmerzen eine Rolle spielen

Wichtiger Hinweis: Die folgenden Informationen dienen der Aufklärung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Jede Hormontherapie wird bei uns erst nach gründlicher Untersuchung, Laborabklärung und Aufklärung begonnen.


1. Warum bietet eine Schmerzpraxis Hormontherapie an?  
Hormonelle Faktoren beeinflussen Muskeltonus, Schlaf, Stimmung und Schmerzverarbeitung. In einem multimodalen Konzept prüfen wir, ob hormonelle Dysbalancen (z. B. Progesteronmangel) zu erhöhter Muskelspannung, nächtlichem Zähneknirschen oder chronischen Haltungsstörungen beitragen und ob ein gezielter Ausgleich den Therapieerfolg beschleunigt.

2. Wann ist Hormontherapie Teil der Schmerzbehandlung?  
Nur nach sorgfältiger Abklärung: Wenn Anamnese, klinischer Befund und Laborwerte einen hormonellen Beitrag zu den Schmerzen nahelegen, kann eine individuell geplante, ärztlich begleitete bioidentische Hormontherapie ergänzend eingesetzt werden — immer in Kombination mit der sonstigen Schmerztherapie, also mindestens mit Osteopathie und Neuro-Akupunktur.

3. Wie genau können Hormone Schmerzen beeinflussen?  
Hormone wie Progesteron beeinflussen Muskeltonus, Schlafqualität und zentrale Schmerzverarbeitung. Eine Verbesserung dieser Parameter kann muskuläre Verspannungen reduzieren, nächtliche Fehlbelastungen verringern und so sekundär Schmerzen lindern.

4. Welche Hormone werden typischerweise betrachtet?  
In der Schmerztherapie stehen vor allem Progesteron, Östrogene und Testosteron im Fokus, ergänzt durch eine Gesamtbetrachtung von Schilddrüse und Nebennierenfunktion. Die Auswahl richtet sich nach Symptomen und Laborbefunden.

5. Warum verwenden Sie bioidentische Hormone?  
Bioidentische Präparate entsprechen unseren körpereigenen Hormonen. Damit arbeitet unseren Körper ohnehin schon. Unsere Hormontherapie ist genau wie unsere Osteopathie und Akupunktur eine gezielte Maßnahme, damit der Körper wieder in Gleichgewicht kommt (hier: damit ein zu niedriger Hormonwert wieder einen optimalen Wert bekommt) und dadurch nicht mehr das Alarmsymptom Schmerz produzieren muss. In der komplizierten Vernetzung von Störungen und Beschwerden haben zu niedrige oder zu hohe Hormonwerte oft eine massive Ursachenwirkung. Entsprechend gründlich und langanhaltend kann eine Schmerztherapie wirken, die auch Hormonwerte berücksichtigt. 

6. Wie wird entschieden, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist?  
Entscheidungsschritte: ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung, gezielte Laboranalysen, Abgleich von Symptomen und Befunden sowie Risikoabschätzung. Erst wenn ein günstiges Nutzen‑Risiko‑Profil vorliegt, wird eine Therapie angeboten.

7. Wie wird die Therapie überwacht und wie sicher ist sie?  
Jede Therapie erfolgt ärztlich begleitet mit regelmäßigen Kontrollen (klinisch und laborchemisch). Risiken und Nebenwirkungen werden vorab besprochen.

8. Wie schnell kann man mit einer Wirkung rechnen und wie lange dauert die Behandlung? Manche Patientinnen und Patienten berichten über spürbare Verbesserungen (z. B. Schlaf, Muskelentspannung) innerhalb weniger Tage oder Wochen; die volle Wirkung kann ein bis mehrere Monate dauern.  

9. Ist Hormontherapie eine Alternative zu Osteopathie oder Neuro‑Akupunktur?
Nein. In unserer Praxis ist Hormontherapie Ergänzung, nicht Ersatz. Die besten Ergebnisse erzielen wir durch die Kombination: manuelle Korrekturen (= Osteopathie), neurophysiologische Reizsetzung (=Neuro-Akupunktur) und gezielter hormoneller Ausgleich (= Bioidentische Hormontherapie) wirken synergetisch.

10. Welche Nebenwirkungen und Risiken sollten Patientinnen und Patienten kennen?  
Mögliche Nebenwirkungen reichen von lokalen Reaktionen bis zu systemischen Effekten (z. B. Brustspannen, Stimmungsschwankungen).



Fallbeispiel (anonymisiert, exemplarisch)
Patientin, 48 Jahre,  mit chronischen Schulterschmerzen und Schlafstörungen  
Nach ausführlicher Anamnese und Untersuchung zeigte das Labor einen auffällig niedrigen Progesteronwert. Die Hypothese: Progesteronschwäche führte zu erhöhter nächtlicher Muskelspannung, Zähneknirschen und daraus resultierenden Haltungsstörungen mit Schulterschmerzen. In einem multimodalen Ansatz kombinierten wir zwei Sitzungen Osteopathie und Neuro‑Akupunktur mit einer ärztlich begleiteten, individuell dosierten Gabe bioidentischen Progesterons am Abend. Bereits nach drei Wochen berichtete die Patientin über deutlich besseren Schlaf und reduzierte Schulterschmerzen; die zuvor notwendige Beißschiene konnte abgesetzt werden. Labor‑ und Symptomverlauf wurden dokumentiert und die Therapie regelmäßig evaluiert.




John R. Lee

Dr. John R. Lee (1929 - 2003), USA.


Begründete mit seinem Buch "Progesteron, ein bemerkenswertes Hormon" ein neues Verständnis für die Hormontherapie.


Anders als in der traditionellen Hormonersatztherapie ist hier die Balance der im Labor gemessenen Hormonwerte das Ziel und ausschließlich natürliche Hormone werden eingesetzt. So etwa kommt Progesteron und nicht das nur hormonähnliche Gestagen zum Einsatz.


Dr. Leithoff ist in dieser sogenannten Bioidentischen Hormontherapie ausgebildet.

Das sagen unsere Patienten

Kalender Icon Termin vereinbaren